Pokalaus gegen Titelverteidiger
Seegeritz: Kaufmann - Patzsch, R.Haufe, Körner, Glöckner, Heyne - S.Lehmann, T.Lehmann, Herzog, Hipper- Perschneck - Lange, Hancke

Tore:

0:1 Markranstädt
0:2 Markranstädt
1:2 T.Lehmann (FE)
1:3 Markranstädt
1:4 Markranstädt

Noch nie erreichten die Alten Herren die Runde der letzten Acht (selbst bei den Herren war das wenn überhaupt nur zu Vorkriegszeiten der Fall). Es gab also nichts zu verlieren im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Markranstädt. Personell mussten an diesem Mittwoch wieder Ausfälle verkraftet werden. Die auffälligste Veränderung war für den aufmerksamen Verfolger heute (wie schon im Achtelfinale) mit dem gelernten Abwehrboliden Swen Kaufmann die Besetzung der Torwartposition.
Das Spiel begann diesmal pünktlich und die Kräfteverhältnisse schienen eindeutig. Die zwei Klassen höher kickenden Markranstädter zeigten die bessere Spielanlage und bestimmten die Partie. Gefährliche Angriffe konnten aber zunächst vom eigenen Tor fern gehalten werden. Seegeritz lauerte vor heimischer Kulisse auf Konter. Hohe Bälle waren kein adäquates Mittel gegen die gestandene Stadtligaabwehr. Überraschenderweise war es dann doch der TSV, der die erste Hundertprozentige der Partie zu verzeichnen hatte. Herzog zündet auf links den Turbo und setzt sich gegen zwei Mann durch. Seine Hereingabe findet im Strafraum Thomas Lehmann, der aus fünf Metern den Ball nur Zentimeter neben den rechten Pfosten setzt. Eine Pokalsensation schien heute im Bereich des Möglichen, denn auch die zweite Großchance hatte Seegeritz. Thomas Herzog kommt aus sieben Metern frei zum Kopfball und kann sich die Ecke praktisch aussuchen – köpft dem Hüter aber in die Arme. Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn es nun 2:0 für Seegeritz gestanden hätte. So aber drückten die Gäste nun immer mehr und zwangen den TSV zu Fehlern. Dieser passierte Rico Haufe, als er klären will und den Ball aber hoch in die Mitte direkt zum Gegner spielt. Dieser bedankt sich und schließt mit dem ersten richtig gefährlichen Schuss ab zum 1:0 – gleichzeitig der Halbzeitstand.
Anfang der zweiten Hälfte schienen dann alle Messen gelesen. Denn da machte sich bemerkbar, dass die Torwartposition heute nicht richtig besetzt war. Ein Schuss ins kurze Torwarteck bedeutete das 2:0. Markranstädt zeigte damit den Gastgebern, wie man effektiv seine Chancen verwertet. 65. Minute: Ein Pfiff – Elfmeter für Seegeritz. Der Torwart ahnt die richtige Ecke, aber Thomas Lehmann schießt zu platziert und stellt den 2:1 Anschluss wieder her. Nun war wieder alles möglich, da noch über 25 Minuten zu spielen waren. Die Partie nun von beiden Seiten offen geführt – Chancen auf beiden Seiten. Das Spiel blieb lange spannend, da der TSV das 2:1 halten konnte. In der Schlussphase spielte der Titelverteidiger aber seine ganze Routine aus und netzte noch zweimal ein. Seegeritz verabschiedet sich damit aus dem Stadtpokal. Markranstädt zieht verdient ins Halbfinale ein, auch wenn der Sieg sicherlich ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel.
21 May 2009 00:41 von Webmaster
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