Bachmann-Show live im Sportpark Dölitz

Aufstellung Seegeritz: Kolbig - Wunderlich, Haufe M., Jahn, Haufe R. (Jackisch M.) - Pönert (Günther), Franz, Kaufmann - Melzer, Bachmann, Hoffmann (Burgdorf)

Kader Roter Stern Leipzig.: Krause, Bednarsky, Philip, Jäger, Kodritsch, Otto, Lange, Kalbitz, Menze, Ecke, Schiemenz, Engelhaus, Roloff, Harnisch

Tore:

0:1 Bachmann (7.)
0:2 Bachmann (41.)
0:3 Bachmann (49.)
0:4 Bachmann (83.)

Zuschauer im Sportpark Dölitz: 43

Die Seegeritzer sollten an diesem Tag auf die mit 41 Gegentoren schlechteste Abwehr der Staffel treffen, allerdings erzielte der Gegner Roter Stern III bei seinen bisherigen Heimspielen im Schnitt 3 Tore. Wie sollte man die Leipziger also einschätzen? Trainer Fredy Jahn wagte ein taktisches 3-4-3-Experiment. Auf der Stopperposition setzte er Frank Wunderlich ein, dadurch konnte Spielführer Sebastian Jahn ins Mittelfeld rücken, Stammverteidiger Günther musste vorerst auf der Auswechselbank Platz nehmen.
Die Platzherren begannen engagiert, aber Seegeritz ging nach 7 Minuten durch Bachmann in Führung, der nach einem Pönert-Freistoß aus dem Mittelfeld Abstimmungsprobleme der Sterne ausnutzen kann.

Seegeritz tat aber von nun an wenig für das Spiel. RSL versuchte mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, ihre Angriffe konnten aber zumeist abgefangen werden. Die größte Chance für die Gastgeber ereignete sich nach einem Freistoß aus 25 Metern, den Torhüter Kolbig parieren konnte, der Nachschuß in der selben Szene wurde in die Wolken gejagt.

Insgesamt waren Einschussmöglichkeiten in Hälfte eins Mangelware, vor allem vom Favoriten Seegeritz hätte man mehr erwartet. Nicht nur Neuzugang Martin Burgdorf zeigte sich unzufrieden: „Roter Stern ist viel mehr in Ballbesitz, es kommt ja fast jeder Ball postwendend wieder zurück.“ Einzige Lichtblicke: Torsten Hoffmann setzte sich hin und wieder auf dem rechten Flügel durch und versuchte Bachmann in der Mitte anzuspielen, was aber wenig Erfolg brachte. Die Ausnahme fand in Minute 41 statt. Tobias Pönert schlägt von hinten entlang der Seitenlinie einen langen Ball auf Hoffmann. Der Ball befindet sich in der Luft bereits im Aus, aber der Schiedsrichter lässt weiterspielen. Hoffmann dribbelt bis zur Grundlinie, spielt quer auf Bachmann, der zum 2:0 einnetzen kann. Und so ging eine schwache erste Hälfte zu Ende, positiv allerdings die Torausbeute: 2 Chancen, 2 Tore, wovon eines aber irregulär war.

Schatzmeister Thomas Opitz, gestern noch als Torschütze für die Senioren erfolgreich, meinte zu der Partie: „Man muss viel öfter aufs Tor schießen, gerade bei diesem holprigen Platz kann man den Tormann so zu Fehlern zwingen.“ Gesagt getan. 4 Minuten nach Wiederanpfiff zeigte RSL-Keeper bei einem Schuss Unsicherheiten, Bachmann setzt nach und schon steht es 3:0 – die Entscheidung. Nun war es Zeit die Einwechselspieler zum Zug kommen zu lassen. Den Anfang machte Martin Burgdorf, der für den enttäuschenden Tobias Pönert kam. Und auch das Micha-Duo Jackisch und Günther sollte noch aktiv an der Partie teilnehmen.

Seegeritz nun besser im Spiel, aber auch die Gastgeber gaben sich noch nicht auf und versuchten wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, der ihnen aber am heutigen Tag verwehrt bleiben sollte. Erwähnenswert dann noch Bachmanns Vierter Treffer nach schönem Zuspiel von Sebastian Jahn. Da nicht mehr viel passierte, an dieser Stelle noch ein paar Statistiken. Sebastian Bachmann gelang der erste Viererpack für den TSV Seegeritz. Jürg Kolbig spielte das erste Punktspiel in dieser Saison zu Null. Und Seegeritz ist derzeit das beste Auswärtsteam, als einzige auf fremden Platz noch ungeschlagen.
Fazit: Ungefährdeter Sieg ohne große Investitionen. Im Topspiel nächste Woche gegen Turbine wird die heutige Leistung allerdings nicht ausreichen. Zuvor ist kommenden Mittwoch aber noch Pokalspiel in der Pappelarena, gegen Mölkau I hat Seegeritz nichts zu verlieren.



Einwurf RSL


Danny Franz nahm die Zweikämpfe an


M.Haufe kann klären


Stars are blind


nicht jeder riß sich in diesem Spiel den Hintern auf


exakt analysierend: Trainerduo Jahn und Opitz


hoffentlich schlagen wir die Löwen heute


frierender Fünfer


Ronny Melzer kann den Ball behaupten


Fritz Walther Wetter


Herrmann Crespo


Sportpark Dölitz

Stimmen zum Spiel:

Ingo Fickert: "Wenn man in einem Spiel wie diesem die Chancen nicht nutzt, die einem geboten werden, kann man im Gegenzug auch noch das ein oder andere Tor kassieren, denn spielerisch war der Gegner heute nicht schlecht."

Dietmar Jackisch (Ex-Trainer): "Das war zwar heute hier kein schön anzusehendes Fussballspiel, aber am Ende hat das bessere Team gewonnen und das kam nun mal aus Seegeritz. Wir waren heute eigentlich das gesamte Spiel technisch, sowie spielerisch überlegen und haben somit auch die drei Punkte verdient von hier mit genommen."

Michael Günther: "Mir reichen in so einem Spiel 15 Minuten um meine volle Torgefahr auszuspielen."

19 Nov 2006 16:00 von Nicky
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