Saisonauftakt ging in die Hose
Herren

Seegeritz: Kolbig - Jahn, Kaufmann (C.Fickert), Günther, M.Haufe - Franz, Dietrich, Glink (Melzer), Pönert (Klose) - Hoffmann, Bachmann

Vuslat: Servet Isik, Özmen, Özyurt, Fatih Yilmaz, Faruk Yilmaz, Basarlir, Muhittin Abidin Yilmaz (Bayazit), Gültekin, Issiz (Kaya), Ayetullah Isik, Aktas (Özdogan)

Tore:

0:1 Basarlir (41.)
1:1 Melzer (58.)
1:2 Issiz (67.)
1:3 Gültekin (75.)

besondere Vorkommnisse: Kolbig hält Foulelfmeter (75.)

Zuschauer: 51

Schiedsrichter: Stefan Ludwig (Leipzig)

Erstmalig trafen die beiden Vereine TSV Seegeritz und Vuslat Leipzig aufeinander. Beide Mannschaften wollen am Ende der Saison auf einem Aufstiegsplatz stehen (siehe Vorbericht). Seegeritz musste gerade in diesem wichtigen Spiel seinen torgefährlichsten Mann ersetzen – Nico Bennewitz fehlte aus arbeitstechnischen Gründen. Zudem konnte auch Verteidiger Rico Haufe nicht auflaufen.
Seegeritz machte von Anfang an Druck und hatte mehrere richtig gute Chancen. Der kleingewachsene Vuslat-Keeper lenkte ein Kopfball von Bachmann an den Pfosten und auch Neuzugang Alexander Glink zeigte ungewohnte Offensivqualitäten. Erst jagt er im Strafraum einen Nachschuß in die Wolken, wenig später schnellt sein Dropkick aus ähnlicher Position nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Die technisch starken Gäste waren zwar schwer vom Ball zu trennen, offenbarten aber auch in der Defensive einige Schwächen. Diese wusste Seegeritz nicht zu nutzen, die Strafe dafür folgte nach 40 Minuten. Kurz vor der Halbzeit bringt Vuslat einen Freistoß von der Mittellinie hoch in den Strafraum, aber Torhüter Kolbig bleibt zu lange auf der Linie kleben, so dass ein türkischer Angreifer vor ihm an den Ball kommt und einnetzt. Pausenstand also 0:1.
In der Halbzeit musste Swen Kaufmann gelb-rot gefährdet ausgewechselt werden – allerdings ohne eigenes Verschulden. Der Fehler lag beim Schiedsrichter: dieser machte Kaufmann fälschlicherweise in zwei Situationen als Übeltäter aus. Bis auf diesen groben Fehler leitete der Unparteiische die Partie aber über weite Strecken gut. Neu ins Spiel kam somit Chris Fickert, der mit einer starken Leistung seine Chancen auf einen Platz in der Startelf steigern sollte. Stark spielte auch Alexander Glink, aber da seine Kondition noch nicht optimal ist, wurde wenig später ein frischer Mann für den Debutanten gebracht. Es kam Ronny Melzer, der wegen Trainingsrückstandes nicht von Anfang an spielte. Nach 10 Minuten im Spiel trug dieser Wechsel Früchte. Melzer setzt Vuslats letzten Mann unter Druck und kann ihm im Zweikampf den Ball abnehmen. Allein vorm Tor drischt er mit roher Gewalt ohne lang zu überlegen den Ball zum umjubelten Ausgleich in die Maschen.
Seegeritz nun weiter am Drücker mit einer Riesenchance. Hoffmann startet ein Dribbling von der Mittellinie bis zur Grundlinie, legt den Ball flach zurück auf Bachmann, der aus spitzem Winkel das leere Tor nicht trifft. Von Vuslat war vor dem gegnerischen Tor nicht viel zu sehen, doch plötzlich klärt Michael Günther im eigenen Strafraum den Ball nicht richtig, sofort ist der Gegner wieder im Ballbesitz und kann nur noch per Foul im Strafraum gestoppt werden. Jürg Kolbig kann den Elfmeter zwar halten, aber außer Kapitän Sebastian Jahn setzt niemand nach, so dass der Schütze doch noch im Nachschuss einschieben kann. Seegeritz gab aber noch nicht auf. Torsten Hoffmann vergab die nächste Großchance, frei vorm Tor kommt er zum Schuss, aber Vuslats Keeper ist noch am Ball und verändert die Flugrichtung so, dass das Spielgerät auf der Latte landet. Dann aber wieder ein Freistoß aus dem Mittelfeld für die Gäste. Langer Ball auf die linke Seite, Verteidiger Mario Haufe lässt seinen Gegenspieler enteilen, Torhüter Jürg Kolbig kommt auch nicht entschlossen genug aus seinem Kasten und wieder ist der Angreifer vor dem Schlussmann am Ball, 1:3.  Das Spiel damit entschieden und Seegeritz war um eine unnötige Niederlage reicher. Erwähnenswert ist noch, dass die Türken entgegen ihrem Ruf heute als faire und disziplinierte Sportsmänner auftraten.
Fazit: 3 Punkte verschenkt, Chancenverwertung mangelhaft. Vuslat hatte 3 Chancen und machte daraus 3 Tore. Das nächste Spiel gegen Lok Nordost II soll verlegt werden, also spielt Seegeritz voraussichtlich als nächstes gegen Thekla, von denen einige Spieler heute in der Pappelarena ihre beiden kommenden Gegner ausspionierten. Unabhängig davon, wer der Gegner im nächsten Spiel sein wird, zählen dann nur 3 Punkte, um den heutigen Ausrutscher wieder auszubügeln.

Stimmen zum Spiel

Fredy Jahn (Seegeritz Trainer): "Die Chancenverwertung meiner Mannschaft war heute einfach nur mangelhaft, anders ist das nicht zu beschreiben. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, uns eine Vielzahl von hervorragenden Möglichkeiten erspielt, doch leider fehlte im Abschluss die nötige Konsequenz. Vuslat war dreimal vor unserem Tor und hat daraus drei Treffer erzielt, eine optimale Ausbeute, das ist es woran es unserer Mannschaft noch fehlt, gerade wenn der Gegner in der Abwehr so anfällig ist wie heute."

Alex Glink (Seegeritz Mittelfeld): "Ich bin mit meiner Leistung heute sehr zufrieden, dass ich jedoch konditionelle Rückstände habe streite ich nicht ab, das merkt man dann einfach ab der 60. Minute oder so. Doch ich nehme mir vor meine Ausdauer einfach noch weiter zu verbessern und dann voll anzugreifen und auch 90 Minuten durch zu halten. Das Passspiel unserer Mannschaft hat mir heute besonders gut gefallen, mit mehr Kombinationsfussball wären wir bestimmt erfogreicher gewesen, naja im nächsten Spiel müssen wir dann auf jeden Fall drei Punkte holen."

Jürg Kolbig (Seegeritz Torhüter): "Der erste Treffer ging heute klar auf meine Kappe, der war voll und ganz meine Schuld, das geb ich auch so zu. Zur Schirileistung möchte ich lieber nichts sagen, ich verweise da nur auf das 1:3. Auch ich bin natürlich mit unserer Chancenverwertung unzufrieden, da muss einfach mehr draus gemacht werden, sonst wird es diese Saison bei der starken Konkurrenz ziemlich unangenehm in dieser Staffel. Das 1:2 nach dem gehaltenen Elfmeter von mir ärgert mich selbst jetzt noch, da bei so einer Situation energischer nachgehakt werden muss, bis auf Sebastian Jahn klebten alle auf der Strafraumlinie, der Gegner nutzt sowas natürlich eiskalt aus."



Alte Herren

Kader Seegeritz: Ferch, D.Glöckner, Rauchfuß, H.Körner, T.Lehmann, Opitz, Perschneck, Mehner, Heinicke, Hipper, Hancke, Patzsch, Giebl

Kader Olympia: Hübler, Riedel, Singer, Sauerstein, Werner, Otto, Hopf, Brücker, Imm, D.Wendt, M.Wendt, Hartwig, Ball, Stosch

Tor: 0:1 Daniel Wendt (60.)

Bis auf den im Urlaub befindlichen Thomas Herzog sowie Stefan Lehmann waren alle Stammspieler mit an Bord. Seegeritz spielte sich Chance für Chance heraus, schon in der 3. Minute traf Andre Giebl nur den Pfosten. In der 35. Minute haderten alle über den Schiedsrichter, als er Seegeritz einen klaren Foulelfmeter aberkannte. Längst hätte man mit 2 oder 3 Toren führen müssen. Andererseits war der TSV vor dem Halbzeitpfiff im Glück, als der Unparteiische einen Schuss der Gäste nicht hinter der Linie sah. In Hälfte zwei wurde die SG immer stärker, Hüter Steffen Ferch musste öfter eingreifen, als ihm lieb war und rettete den Aufsteiger mehrmals mit tollen Paraden. In der 60.Minute war aber auch er machtlos, Daniel Wendt erzielte mit einem Schuss aus der 2. Reihe das goldene Tor zum 1:0 - gleichzeitig auch der Endstand.

Spielbericht von sg-olympia.de




NEU! Die technische Zone in der Pappelarena



Perschneck und Mehner im Kombinationsspiel



André Perschneck ist auch nach Standards gefährlich



Auch am heutigen Tag hatte René Kandler keinen "Dreier" zu bestaunen.



Freistoß für Seegeritz - Der "Fummler" tritt an



"Bleiben Sie ruhig meine Herren, dafür sieht er doch die gelbe Karte"



Auch aus dieser Ecke konnte kein Kapital geschlagen werden.



Bei diesem Schuss kann Torwart Hübler nur noch hinterher schauen, doch der Ball verfehlt das Ziel knapp.
26 Aug 2007 12:23 von Webmaster
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