Pönert dreht den Spieß
Aufstellung: Kolbig - Klose, R.Haufe (Patzsch), M.Haufe (Dietrich), Kaufmann - Franz, C.Fickert, Pönert, Glink - Bachmann, T.Lehmann

Tore:

1:0 Vuslat (6.)
1:1 Pönert (FE.) (39.)
1:2 Pönert (90. + 2.)

Schiedsrichter: Mike Naumann (Leipzig)

Zuschauer: 44

Da das Spiel vor einer Woche bei Vuslat aus besagten Gründen ausgefallen war, wurde die Partie kurzerhand 7 Tage später neu angesetzt. Bei den Seegeritzern konnten Sebastian Jahn, Torsten Hoffmann, Michael Günther und Ronny Melzer nicht mitwirken. Glücklicherweise konnten heute drei Altherrenspieler aushelfen. Thomas Lehmann spielte von Beginn an im Sturm, Thomas Opitz und Thomas Patzsch nahmen vorerst auf der Auswechselbank Platz.
Schon vor dem Spiel bewiesen die Gastgeber erneute eine schlechte Organisationsfähigkeit. So wurde die Partie aufgrund fehlender Wechsel-Trikotsätze mit 10 Minuten Verspätung angepfiffen. Auch im weiteren Spielverlauf kam es zu einer nicht alltäglichen Spielunterbrechung, da die Heimmannschaft erst mal einen Ersatzball aufpumpen musste.  Trotzdem startete Vuslat erfolgreich ins Spiel. Bereits nach 6 Minuten konnte die erste Chance nach einem Eckball in einen Treffer umgemünzt werden. Mangelnde Zuordnung seitens der Gäste begünstigte die frühe Führung. Was darauf von beiden Mannschaften folgte war die bislang schlechteste Halbzeit der Saison. Das Seegeritzer „Spiel“ bestand aus Fehlpässen, Ballverlusten, mangelnden Ballannahmen, Trägheit und schlechtem Stellungsspiel in der Defensive. Vuslat offenbarte auch viele Defizite, Chancen waren demnach Mangelware – und das obwohl die Gastgeber wie schon im Hinspiel wahrlich nicht die sicherste Defensive aufbieten konnten. Seegeritz versprühte lediglich durch Standards ein wenig Gefahr. Man kann von Glück reden, dass der TSV noch vor der Halbzeit einen Elfmeter zugesprochen kam, nachdem Sebastian Bachmann im Strafraum gefoult wurde. Tobias Pönert verwandelte sicher zum 1:1, 5 Minuten später ging es zum Pausentee.
In der Halbzeit musste fast die komplette Hintermannschaft umgebaut werden, da die Haufe-Zange nicht mehr am Spiel teilnehmen konnte. Für die beiden Brüder kamen Thomas Patzsch als Stopper sowie Andre Dietrich als Linksverteidiger, der auf dieser Position erstaunlicherweise eine starke Partie ablieferte. Thomas Lehmann wurde ins Mittelfeld zurück beordert, so dass Marco Klose in die Spitze rückte. Auch er sollte im Sturm eine wesentlich bessere Figur machen als auf seiner vorherigen Libero-Position. Wie schon angedeutet klappte das Zusammenspiel des TSV nun wesentlich besser. Einzig ein weiteres Tor für Seegeritz fehlte noch. Doch die Zeit lief davon. In der letzten Viertelstunde bauten die Männer von der Parthe ihre druckvollste Phase auf. Doch war es nun nicht schon zu spät? Es sah ganz danach aus. Zwei Minuten Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter an. In der 92. Minute dann die letzte Chance. Freistoß aus 35 Metern für Seegeritz. Pönert bringt den Ball einfach hoch aufs Tor, der Ball senkt sich unter die Latte und landet im Netz zum 2:1, der unsichere Hüter war sicherlich in Gedanken schon in der Umkleidekabine. Direkt danach wurde das Spiel abgepfiffen und der Torschütze konnte wie alle Seegeritzer sein Glück nicht fassen.
Fazit: katastrophale erste Hälfte. Die notgedrungenen Umstellungen nach dem Seitenwechsel erwiesen sich als belebend. Man kann sicherlich nach der Leistungssteigerung von einem verdienten Sieg reden, aber nicht immer wird man 3 Punke mit so viel Glück einfahren. Das 2:1 bei Vuslast bedeutet übrigens bereits den dritten Last-Minute-Auswärtssieg in dieser Saison für den TSV Seegeritz.
09 Feb 2008 17:59 von Webmaster
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